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3 Tage in Köln

So letzte Woche war es auch für mich mal an der Zeit, etwas für meine Zukunft zu tun. Ich war nämlich letzte Woche Auf Bewerbungstour, sprich ich war 3 Tage in Köln bei der OPZ (Offiziersprüfzentrale), wer es nicht aus dem Namen der Institution erkannt hat, ich habe mich dort als Offizier beworben. Jetzt werde mal ich mal kurz und prägnant meine Eindrücke über die 3 Tage darbieten.



1. Tag:Die Anreise


Die ganze Sache begann pünktlich um 6:50 auf den örtlichen Bahnhof von Doberlug-Kirchhain. Der Zug kam pünktlich, schafte es allerdings auf den Weg nach Berlin schöne 20 Minuten Verspätung aufzubauen. Im Berliner Hauptbahnhof musste ich dann ganz schön sprinten um meinen ICE doch noch zu bekommen, war auch knapp gewesen. Ansonsten war die Zugfahrt schön bequem, jedenfalls bis Hamm wo der Zug auseinander gekoppelt wurde, was dann außerplanmäßig 40 min dauerte. Naja bin dann doch in Köln angekommen. Von dort aus bin ich mit einen Taxi zur OPZ gefahren. Ich kam dann dort halt an und nach einer kurzen Wartezeit, durften wir, also ich und die anderen unsere Stube beziehen, ich lag dort mit 3 anderen Bewerbern die alle recht nett waren. Doch dann kam der erste Schock, kein TV oder sonst irgendwas um den Abend zu verbringen. Als erstes waren dann Infovorträge dran, die zwar alle recht Lang, dafür aber informativ waren. Im Anschluss ging ich mit einigen Anderen zu Aldi um was zu trinken zu kaufen, wer mich kennt weiß, das ich mich natürlich erstmal mit Cola eingedeckt habe. Tja dann ging es ins Mannschaftsheim, wo wir unser Abendessen zu uns nahmen. Dann ging es auch schon ins Bett.



2.Tag: Die Tests beginnen



Heute hieß es nach einer kurzen Nacht früh aufstehen, den Weckruf hätte man sich doch sparen können, da dieser doch recht kläglich war. Gut das wir einen Wecker hatten. Dann ging es zum Frühstück und dann zum Aufsatz schreiben, warum sie im nachhinein nichts gesagt haben bleibt mir ein Rätsel, bei meiner Rechtschreibung. Danach ging es zu einer weiteren ärztlichen Untersuchung, weil die von der Musterung wohl nicht ausreicht, letztendlich hat sich bei meiner Tauglichkeit nichts verändert.Die Untersuchung bedeutet allerdings für einige das Aus. Im Anschluss daran, kam ein Persönlichkeitstest, war aber einfach, einige hatten einen Fliegertest, was wiederrum das Aus für einige bedeutete. Als ich zum Mittag ging, machte ich einen kurzen Abstecher zur Unterkunft um meine Unterlagen abzulegen, ich musste mit bedauern feststellen das von 3 Mitbewohnern 2 schon wieder weck waren. Nach den Mittagessen hatte ich einen San-Test und ein Gruppensituationsverfahren, also Streitgespräch, ein Ressourcenengpass und ein Vortrag. Ich bin durch alles gut durch gekommen. Als letztes kam eine Vortrag über den Sanitätsdiesnt in der Bundeswehr. Anschließend ging es wieder zum Abendessen ins Mannschaftsheim. Dort habe ich eine Pizza zu mir genommen, allerdings hatte ich nicht die bekommen die ich wollte, war aber kein Problem habe mit einer sehr netten Mitbewerberin geteilt, sprich ich hab ihr ein Teil meiner Pizza gegeben ich bekam ein Teil von ihrer. War sowieso ein ganz nettes Mädel, möchte hier aber nicht ihren Namen nennen wegen Datenschutz und so.
Haben uns aber den ganzen Abend sehr gut unterhalten. Nach einer kurze Pokerrunde, ich wurde Vorletzter, ging es ins Bett-



3.Tag: Sport und Abreise


Kurz nach den Aufstehen ging es zum Sporttest, naja ich hoffe mal ich hab gut abgeschnitten, hatte nämlich richtig dickes Seitenstechen beim Ausdauerlauf. Ein Ergebnis erhält man nämlich nicht, nur beim Einplaner, der bei mir aber Krank war. Das war auch das größte Problem nach den Studiumeignungsgespräch,puh langes Wort, wo gezielt auf unsere Grundkenntnisse in Bereich der Biologie und Chemie eingegangen wurde, sollte nämlich ein Gespräch mit den Einplaner stattfinden, der dann gesagt hat ob man dabei ist oder nicht. So muss ich mich halt in Geduld üben, zumindest hab ich eine Empfehlung für ein Studium in Human-und Dentalmedizin sowie für Pharmazie, wobei meine Chancen in Dentalmedzin am größten sein werden. Hab dann noch auf eine Mädel gewartet und dann ging zum Bahnhof, zwischendurch noch Mittag gegessen, war aber nicht so berauschend (Eintopf mit Bohnen). Am Bahnhof sind wir dann zu Burger King gegangen, und zu einen Drogeriemarkt, ich glaub DM, wo mir meine entzückende Begleiterin ne Flasche Cola gekauft hat, weil extra ich gewartet hab, damit wir beide nach Hause fahren können. Ich möchte anmerken, wer mir Cola kauft, sammelt ungemein Punkte und wer zum dem noch ein hübsches Lächeln hat, den kann ich nichts abschlagen. Wir beide sind dann zum Dom gegangen, sie hat draußen gewartet und auf die Taschen aufgepasst, weil man laut ihrer Aussage nicht mit Taschen darein geht
, gut hätte auch ziemlich dumm ausgesehen. War schon beeindruckend, da hab ich mal beschlossen wenn ich mal in einer Kirche heiraten sollte, dann im Dom *G*. Im Zug mussten wir dann erstmal am Boden sitzen, vor der Toilette, doch dann haben wir einen Sitzplatz bekommen, allerdings im Raucherabteil dort war auch ein netter Mann, der hatte irgendwas mit Literatur zutun, mit ihm haben wir uns über die die Bücher unterhalten, die wir lesen mussten, war schon mal interessant was so ein Fachmann davon hält. Im Hauptbahnhof in Berlin trennten sich unsere Wege. Wir haben allerdings noch Kontakt, und ich hoffe das bleibt auch so, weil sie doch sehr nett ist. Um 21:09 kam ich dann wieder zu Hause an.

Ach ja natürlich, hab ich fast vergessen, ich komme als Offizier in betracht, muss aber halt noch auf einen Briefe warten, ich hoffe der fällt für meine Mitbewerberin und mich positiv aus.



So das ist ja mal langer Text geworden, kürzer ging es aber nicht, hätte mich über einige Sachen länger ausgelassen, aber das wäre zu viel geworden.

5.4.07 20:10

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